22Aug/17

KOA031 Wissensmanagement Future Backwards

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Simon Dückert und Ulrich Schmidt haben die 31. (!) Folge ihrer Podcast-Reihe „Knowledge on Air“ zum Anlass genommen, um über Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit des Wissensmanagements nachzudenken. Dabei haben sie sich an den Leitfragen der Methode „Future Backwards“ (Dave Snowden) orientiert:

  1. Was ist der aktuelle Zustand des Wissensmanagements in Organisationen?
  2. Welche Schlüsselereignisse der Vergangenheit haben zu diesem Zustand geführt?
  3. Was ist unsere Vision für die Zukunft des Wissensmanagements („Heaven“)?
  4. Was ist unsere Anti-Vision? Wie soll das Wissensmanagement auf keinen Fall aussehen („Hell“)?
  5. Welche konkreten Schritte bringen uns zur Vision?

Die Bestandsaufnahme, so viel sei verraten, fällt ernüchternd aus („Wissensmanagement auf der Intensivstation“!). Auch die Shownotes mit vielen Stichworten und Links sind wieder einen Blick wert. Und alle Hörer sind eingeladen, sich an der Beantwortung der fünften Frage zu beteiligen.
Simon Dückert, Knowledge on Air, 11. August 2017

Bildquelle: Knowledge on Air

22Aug/17

Corporate Learning 2025 MOOCathon – Woche 10 Abschluss Session am 21.07.2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Als ich schon mit einem Bein im Urlaub war, haben meine Mitstreiter am Corporate Learning 2025 MOOCathon noch einige Daten zum MOOC und erste Rückmeldungen der Teilnehmenden präsentiert. Interessant ist zum Beispiel die Übersicht über Anzahl und Verteilung der Besucher und Kommentare: Während die Zahl der Besucher der Webseite erwartungsgemäß in der ersten Woche am größten war, gab es die meisten Kommentare in der siebten Woche (Viessmann). Knapp 60 Prozent der 88 Teilnehmenden, die den abschließenden Fragebogen ausgefüllt haben, kamen aus Großunternehmen. Joachim Niemeier hat dann noch die Rückmeldungen zu einzelnen Handlungsfeldern – von „Strategische Voraussetzungen für neues Lernen schaffen“ bis „Die Chancen von neuen Formaten und Methoden nutzen“ – vorgestellt. Aber hier findet ja im Rahmen unseres geplanten Hackathons am 7./ 8. September in Frankfurt ohnehin noch eine „Vertiefung“ statt, so dass sich die Themen, Aufgaben und Empfehlungen wahrscheinlich noch einmal neu sortieren werden.
Corporate Learning Community, YouTube, 21. Juli 2017

 

21Aug/17

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Learning Lab der Universität Duisburg-Essen gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zu besetzen. Die Position in Vollzeit ist am Campus Essen angesiedelt und betrifft sowohl Doktoranden/innen, als auch Post-Doktoranden/innen mit dem Vorhaben einer Habilitation.

21Aug/17

Trends and Patterns in Massive Open Online Courses: Review and Content Analysis of Research on MOOCs (2008-2015)

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

2008 gab es den ersten MOOC. Als 2011 Stanford die Bühne betrat, nahm eine breitere Öffentlichkeit Notiz. Grund genug, sich einmal die Forschungsarbeiten anzuschauen, die sich in den letzten Jahren mit dem Thema auseinandergesetzt haben und nach ihren Schwerpunkten zu fragen. 362 Artikel haben die Autor*innen unter die Lupe genommen. Was haben sie festgestellt? Hier einige Ergebnisse:

„The three most studied research areas (theories and models at the macro level; learner characteristics and instructional design at the micro level) constitute 53.7% of the overall corpus, …“

„Findings of this research revealed that the least explored research areas are learner support services; management and organization; access, equity, and ethics.“

„… the nature of the discourse across all the articles is 27.1% positive, 1.1% negative, 56.4% neutral, and 15.5% critical.“

„As stated in previous research, year 2012/2013 is the beginning of critical discourse that can be linked to high dropout rate that was diagnosed with the second generation xMOOCs which followed the first generation cMOOCs.“

„In terms of the types of MOOC that appear in the research, most of the selected articles deal with xMOOCs (32.1%), cMOOCs (7.5%), hybrid/dual-layer MOOCs (1.7%) or c/xMOOCs (14.7). However, many of the articles (44%) did not explain or clarify the type of MOOC that they were investigating.“

Die Autor*innen weisen auch die fünf MOOC-Artikel aus, die in der Literatur am häufigsten zitiert werden. Und sie schließen mit einer Reihe von Empfehlungen, die sich nicht zuletzt an den bis heute vernachlässigten Forschungsbereichen orientieren. Die aktuelle Ausgabe der International Review of Research in Open and Distributed Learning (IRRODL), das nur am Rande, enthält übrigens weitere interessante Artikel zu den Stichworten OER und E-Learning.
Aras Bozkurt, Ela Akgün-Özbek und Olaf Zawacki-Richter, International Review of Research in Open and Distributed Learning (IRRODL), Volume 18, Number 5, August 2017

18Aug/17

Digital Literacy in Higher Education, Part II

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

2016 hat das New Media Consortium (NMC), das auch den jährlichen Horizon Report herausbringt, mit der Unterstützung von Adobe erste Grundlagen zum Thema „Digital Literacy“ aufgelegt. Zum Beispiel mit der Beschreibung von „three models of digital literacy“: „universal literacy“, „creative literacy“, „literacy across disciplines“. Der vorliegende Part II setzt die angefangene Arbeit fort.

So werden 11 verschiedene Digital Literacy-Modelle vorgestellt (und auch grafisch sehr schön zusammengefasst!). Die unterschiedlichen Schwerpunkte einzelner Konzepte werden beleuchtet. Dann blicken die Autoren in einzelne Bereiche wie „Humanities“, „Business“ und „Computer Science“, verlinken Materialien aus diesen Bereichen und stellen einzelne Digital Learning-Initiativen vor. Statements verschiedener Experten runden die Studie ab.

Abschließend: Die Autoren haben einen klaren Ausgangspunkt, „… the idea that digital literacy is about learners as creative producers“ (S.11) Sie weisen aber abschließend darauf hin, dass die Diskussion um Digital Literacy nie abgeschlossen sein wird. Denn wer weiß heute, ob nicht Augmented und Virtual Reality, Blockchain und Artificial Intelligence, aber auch die politischen Diskussionen um „fake news“, ganz neue Fragen und Antworten aufwerfen.
Alexander, B., Adams Becker, S., Cummins, M., and Hall Giesinger, C., Part II: An NMC Horizon Project Strategic Brief. Volume 3.4, August 2017 (pdf)

17Aug/17

Workforce of the future: The competing forces shaping 2030

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Auch die PwC-Berater haben sich Gedanken gemacht, wie Automatisierung und Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern. Ihre aktuelle Studie liefert jedoch keine neuen Zahlen oder Einsichten darüber, welche Jobs und Aufgaben in Zukunft verschwinden werden. Die Autoren wählen vielmehr einen szenario-basierten Ansatz und stellen uns, kurz und prägnant, „Four Worlds of Work in 2030“ vor.

Dabei gehen sie von fünf Megatrends aus: „Technological breakthroughs“, „Demographic shifts“, „Rapid urbanisation“, „Shifts in global economic power“ und „Resource scarcity and climate change“. Jetzt gibt es, so die Annahmen der Autoren, vier Optionen, wie sich diese Megatrends auf unser Zusammenleben auswirken können: „Collectivism vs. individualism“ und „integration vs. fragmentation“.

 

Diese Szenarien werden kurz beschrieben und auf ihre Konsequenzen für Unternehmen und HR abgeklopft. Der Blick in die Glaskugel führt dabei auch zu interessanten Anmerkungen wie „cognitive-enhancing drugs“ (Blue World) und Ideen wie „Guild Universitys“ (Yellow World). Fantasielose Geister könnten allerdings daherkommen und Green & Yellow nur als Ausprägungen von Red & Blue lesen.
PwC, 25. Juli 2017 (pdf)

 

17Aug/17

Chatbots as Teaching Assistants: Introducing a Model for Learning Facilitation by AI Bots

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Natürlich werden wir Chatbots zukünftig auch in Lehr- und Lernprozessen begegnen. Vor allem, wenn eine neue Generation von AI-gestützten Assistenten nicht nur mit vorgegebenen Antworten zur Seite steht, sondern selbständig neue Antworten generiert. Vor diesem Hintergrund haben die Bildungsexperten von SAP unter der Überschrift „Levels of Learning Facilitation by AI“ das folgende interessante Stufenmodell entwickelt:

„Level 1: Welcome learners
The AI teaching assistant welcomes new learners with personalized messages.

Level 2: Recommend content and peers
The AI teaching assistant recommends learning content, next steps, peers, and experts for collaborative learning

Level 3: Answer questions
The AI teaching assistant answers typical questions posted by learners

Level 4: Set goals and monitor learning progress
The AI teaching assistant sets learning goals for learners, communicates them, and monitors the learning progress

Level 5: Provide feedback
The AI teaching assistant provides personalized feedback

Level 6: Individual learner coaching
The AI teaching assistant proactively coaches learners by analyzing individual learning needs, making individual recommendations and providing individualized feedback.“

Ihre Einschätzung: Im Moment spielt sich vieles noch auf den Ebenen 1-3 ab. Spannend („real learning assistance“) wird es ab Ebene 4. Aber dafür braucht es noch mehr AI und noch mehr Daten (via Christoph Meier).
Lars Satow, SAP Blogs, 12. Juli 2017

16Aug/17

Working Out Loud als mentales Onboarding für die Digitale Transformation

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„Richtig angewendet“, schreibt Sebastian Hollmann (Continental), „wird WOL daher zum netzwerkbasierten Lern- und Arbeitsansatz für die Digitale Transformation.“ Working Out Loud (WOL), das ja derzeit in aller Munde ist, kann aus seiner Sicht auf zwei Wegen „gelebt“ werden: Man kann, mit dem richtigen „Mindset“ im Rucksack, damit beginnen, seine Erfahrungen mit anderen auszutauschen und zu teilen. Twitter, Facebook, Podcasts, der eigene Blog sowie die Treffen vor Ort sind zum Beispiel die Kanäle, die Sebastian Hollmann nutzt. Oder man folgt dem strukturierten Ansatz, den John Stepper ausführlich beschrieben hat: ein Ziel definieren, sich 12 Wochen lang mit Gleichgesinnten in WOL-Circles treffen, usw. Beide Wege und wichtige Leitplanken werden hier ausführlich vorgestellt und mit persönlichen Erfahrungen und Begegnungen verbunden. Und wer gerne etwas O-Ton hören möchte, kann den Autor übrigens auf der Zukunft Personal („Meet the Blogger“) treffen. Da habe ich übrigens auch unterschrieben …
Sebastian Hollmann, Zukunft Personal | HRM Expo BLOG, 14. August 2017

15Aug/17

Digitalisierung von Forschungsprozessen

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Nach meinen drei vorigen Beiträgen zu RWordPress nun ein weiteres Beispiel, wie Digitalisierung Forschungsprozesse transformieren kann. Der Beitrag zeigt wie sich in derProgrammiersprache R – mit der Hilfe einiger Erweiterungen – nicht nur Daten (statistisch) verarbeiten lassen, sondern Kommentare als auch die Interpretation in einem Arbeitsprozess publiziert werden kann. Die damit verbundene Strategie heißt Literate Programming und bedeutet, dass Dokumentation als auch der Quelltext des Programms in einer gemeinsamen Datei zugänglich sind. Weiterlesen

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