15Jul/19

[publication] Making mit Kindern und Jugendlichen. Einführung und ausgewählte Perspektiven. #MakerEducation #research

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Es freut uns sehr, dass unser Beitrag zu „Making mit Kindern und Jugendlichen. Einführung und ausgewählte Perspektiven“ im Buch zu „CHANCE MAKERSPACE – Making trifft auf Schule“ erschienen ist – und das alles unter CC BY :-)!

Das kreative digitale Gestalten mit Kindern sowie die Maker-Education sind im deutschsprachigen Europa angekommen. Inzwischen gibt es immer häufiger MakerSpaces, die auch Kinder sowie Lehrer*innen und außerschulische Pädagog*innen, die für und mit Kindern Making-Aktivitäten ausführen, zu ihrer Zielgruppe rechnen. In diesem Beitrag werden Kennzeichen und Prinzipien der Maker-Education aufgezeigt, und es wird dargelegt, wie Making-Aktivitäten aus unterschiedlichen ausgewählten Perspektiven Anklang finden. Abschließend wirft der Beitrag einen kurzen Blick auf aktuelle Entwicklungen.

[Beitrag @ ResearchGate]

Auch das gesamte Buch ist auf ResearchGate zugänglich: [Link zum Buch]

Zitation: Schön, S., Narr, K., Grandl, M., Ebner, M. (2019) Making mit Kindern und Jugendlichen. Einführung und ausgewählte Perspektiven. In: CHANCE MAKERSPACE Making trifft auf Schule. Ingold, S., Maurer, B., Trüby, D. (Hrsg). kopaed (muenchen). ISBN 978-3-86736-539-0. S. 45-58

12Jul/19

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Aktuelle Themen im Überblick: Neue Tablets, PCs und Co. an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg; Filmbeiträge der Martin-Luther-Universität Halle zum Thema E-Klausuren in der Deutschdidaktik; E-Teaching Fellowship an der FH Münster, Preis für Abschlussarbeit zum Thema E-Assessment an Hochschulen; Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre an den öffentlichen Universitäten Österreichs; TU Graz eröffnet Haus der Digitalisierung; Senat der PH Heidelberg verabschiedet Digitalisierungsstrategie

12Jul/19

Comeback der alten Lernideen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Viele der aktuell präsentierten Angebote auf dem Bildungsmarkt basieren auf Ideen, so Lutz Goertz, „die schon vor zehn oder zwanzig Jahren diskutiert wurden“. Jetzt, so fährt er fort, sei offensichtlich die Zeit reif, sie auf den Markt zu bringen. Seine Beispiele:

Virtual Reality: hat Internet-Visionär Jaron Lanier schon in den 1990er Jahren beschrieben. Virtuelle Lernassistenten: man denke nur an Joseph Weizenbaum’s „ELIZA“. Übungsfirmen: im „realen Leben“ ein alter Hut. Lernkartensysteme: kennen wir vom Vokabellernen seit Jahrzehnten. Interaktive Videos: wurden auch schon in den 1990er Jahren gedreht – mit viel Aufwand, hohen Kosten und als „Liebhaberprojekte“ in der Weiterbildung. 

Das Fazit von Lutz Goertz: „Tatsächlich beschleunigen technische Innovationen in der Lernwelt gute didaktische Ideen, die sich mit früheren Mitteln noch nicht realisieren ließen. Es lohnt sich also, auch vermeintlich gescheiterte Lernprojekte immer wieder einmal auf ihre Umsetzung mit den heutigen Lerntechnologien zu überprüfen.“

Meine Frage: Was wären denn heute die Bildungs- und Lernvisionen, die sich noch nicht oder nur schlecht realisieren lassen und auf die wir in 20 Jahren als „Vorläufer“ zurückblicken werden?
Lutz Goertz, mmb Institut, Juli 2019

Bildquelle: Maurizio Pesce (Flickr, CC BY 2.0)

11Jul/19

„Ich bin ein aktiver Lernberater.“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jürgen Handke, Anglistik- und Linguistikprofessor aus Marburg, ist ja auf diesem Kanal schon eine feste Einrichtung. In diesem Interview mit der Redaktion des Bildungsservers erzählt er von den zentralen Projekten, an denen er arbeitet: von H.E.A.R.T., in dem der Einsatz humanoider Roboter in der Hochschullehre erforscht wurde, und von „RoboPraX“, in dem humanoide Roboter als Werkzeuge eingesetzt werden, um Schülerinnen und Schülern in mehrtägigen Schulungen den Umgang mit der digitalen Welt näher zu bringen. Aber angestrichen habe ich mir den folgenden Gesprächsausschnitt:

Online-Redaktion:Wie reagieren Ihre Kollegen. Wollen die jetzt auch einen Yuki?“

Handke: „Nein, gar nicht, die ignorieren das. Das geht uns schon seit Jahren so, weil wir uns nicht um die deutschen Hindernisse, die da heißen: Scheiternkultur gibt es nicht, man teilt nicht, man kollaboriert nicht, man definiert immer nur die Ängste und Risiken, kümmern. Viele deutsche Kollegen wagen sich nicht auf Neuland. Sie wehren sich gegen jegliche neue Lehrform, haben Angst, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Seit Mitte der 90er hat die Presse begonnen zu schreiben „Computer ersetzt Professoren“, das hängt mir seit dieser Zeit als Label an. Aber das stimmt nicht. Die digitale Lehre selber stärkt die Präsenzlehre. Was wir machen, ist Kompetenztraining erster Klasse.“
Deutscher Bildungsserver/ Bildung + Innovation, 11. Juli 2019

Bildquelle: Jürgen Handke/ Digitalisierung der Lehre (YouTube)

11Jul/19

4 Business Models That Redefine L&D With 70:20:10

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Online Educa im November wirft ihre Schatten voraus. Jos Arets, 70:20:10 Institute, der in Berlin einen Workshops moderieren wird, ruft uns hier vier Geschäftsmodelle zu, die das Selbstverständnis von Learning & Development (L&D) beschreiben. Zwei Modelle sind „learning-focused“: „Order Taker“, „Learning Enabler“; zwei sind „business-focused“: „Performance Enabler“, „Value Creator“.

Die Modelle bieten einen Rahmen, um sich als Bildungsabteilung zu positionieren, zu sortieren und (neu) aufzustellen. Sie schließen sich nicht zwangsläufig aus, zeigen auch keinen Verlauf auf, dem Organisationen folgen müssen. Nichtsdestotrotz empfiehlt der Autor, dass „L&D moves towards the business. This offers opportunities to shift towards being a profit centre, which is good for any part of an organisation, not least L&D.“
Jos Arets, oeb insights, 11. Juli 2019

11Jul/19

Senior Referent/in für internationale Lehre digital an der Hochschule München gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Abteilung „Innovative Lehre“ der Hochschule München, eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Senior Referenten/Referentin für den Bereich „Internationale Lehre digital“. Die Vollzeitstelle (13 TV-L) ist bis zum 30.03.2023 befristet. Bewerbungen können noch bis 28. Juli 2019 eingereicht werden.

11Jul/19

Amazon Alexa-NHS partnership splits expert opinion

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn Nutzer in UK zukünftig Amazon’s Alexa etwas Gesundheitliches fragen, z.B. „Was tue ich bei Migräne?“, dann werden zuerst die Webseiten des National Health Service (NHS) nach Informationen durchsucht. Das ist der Kern einer Partnerschaft, über die gerade breit berichtet wird. Nun kann man die bekannten Argumente anführen, die gegen einen solchen Service sprechen: von Fragen des Datenschutzes, über das Vertrauen in Amazon bis zu den zentralen Aufgaben des NHS. Man kann auch einwenden, dass Nutzer sich sowieso über Alexa informieren, ganz gleich, ob es eine solche Partnerschaft gibt oder nicht. Ich möchte hier nur darauf hinweisen, dass man „Gesundheit“ auch durch „Bildung“ und den NHS durch einen (staatlichen?) Bildungsträger ersetzen kann.
BBC News, 10. Juli 2019

Bildquelle: Kelly Sikkema (Unsplash)

10Jul/19

Veranstaltungsrückblick Januar bis Juni 2019

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wieder verschiedene Konferenzen und Workshops rund um das Thema E-Learning an Hochschulen stattgefunden. Wir haben Ihnen eine Auswahl an Veranstaltung-Rückblicken zusammengestellt. Zu einigen der Veranstaltungen stehen Keynotes, Tagungsberichte sowie weitere Beiträge als Videoaufzeichnung oder Foliensatz zur Verfügung.

09Jul/19

Die Hochschule der Zukunft: Fels in der Brandung?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In 20 Jahren, so die AutorInnen, wird es den einen Typ Hochschule nicht mehr geben (by the way, gibt es den denn heute noch?). Die Zielgruppe der Studierenden wird vielfältiger. Hochschulen als Bildungsorte müssen sich neu definieren. Vor diesem Hintergrund sind vier Szenarien denkbar:

„- Hochschulen mit stark ausgeprägtem Third-Mission-Profil als regionaler Motor,
– Online-Hochschulen mit größtmöglicher Flexibilität für berufstätige Studierende,
– Lernbegleiterhochschulen mit individuellem Lerntempo und Curriculum oder
– Tertiäre Bildungsinstitute, die berufliche und akademische Ausbildung vereinen.“

Die Schwerpunkte sind nachvollziehbar. Weitere sind denkbar. Dem kurzen Artikel fehlt jedoch der Raum, um die Szenarien etwas trennschärfer zu beschreiben und Anknüpfungspunkte zu bereits bestehenden Organisationstypen aufzuzeigen.
Frank Ziegele, Philipp Neubert und Lisa Mordhorst, Magazin Hochschulsport, 02/ 2019 (via CHE)

Bildquelle: Magazin Hochschulsport