22Apr/21

Was verstehen wir unter Bildungsgerechtigkeit?

Quelle: Bildungsserver Blog Autor: Schumann

Mit der Corona-Pandemie, den Schulschließungen und dem digitalen Fernunterricht ist das Thema Bildungsgerechtigkeit mit Wucht in die öffentliche bildungspolitische Diskussion zurückgekehrt. Doch was genau meint eigentlich Bildungsgerechtigkeit? Im ersten Beitrag unserer Podcast-Reihe zu Bildungsgerechtigkeit hat Christine Schumann fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, wo sie in der frühen Bildung, in der Schule, beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium und in der Weiterbildung Ungerechtigkeiten identifiziert haben. Und mit welchen Ansätzen man ihnen entgegenwirken kann.

22Apr/21

[publication] The Online Course as Initial Stage of a Course in Higher Education: Implementation and Evaluation of the Pre-MOOC Concept in a Technical Degree Course #mooc #imoox #research

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Abstract:
In university teaching, a massive open online course (MOOC) is often regarded as an isolated online course, typically addressing a broad public of lifelong learners or future students. Nevertheless, some universities use MOOCs as a lecture for their students or use MOOCs as integrated part of their own lectures. In this study, we focus on a lecture concept called „Pre-MOOC“, where a MOOC is an obligative first part of a lecture in higher education, followed by lecture-part only open for own students and typically in presence. Therefore, we explore the current state of practices and research on Pre-MOOCs and describe our design-based research approach, the development of the MOOC and evaluation of its implementation in 2019. The article describes the instructional design process of the lecture in a master program of electrical engineering in which we used the instructional design model ADDIE. Finally, we will analyze the results of the evaluation with regard to the concept of a Pre-MOOC. Based on feedback from students and teachers, recommendations for designing a course with the Pre-MOOC design will be provided and implications as well limitations of the study will be discussed.

[article @ ResearchGate][article @ Journal’s homepage]

Reference: Braun, C., Ebner, M., Fickert, L., Schön, S. (2021) The Online Course as Initial Stage of a Course in Higher Education: Implementation and Evaluation of the Pre- MOOC Concept in a Technical Degree Course. In: International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJet). 16(6). pp. 245-258

21Apr/21

OER-Tracks zu CC-lizenzierter Musik für die digitale Lehre gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die E-Learning Koordinierungsstelle der Fachhochschule Dortmund sucht junge, unabhängige Musiker/innen mit NRW-Bezug für die Erstellung von OER-Musik für die digitale Lehre. Die Tracks werden als Creative Commons lizenziert und auf dem Online-Landesportal für Lehre und Studium, ORCA.nrw, zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind zusammen mit einem Muster-Track bis zum 09.05.2021 einzureichen.

21Apr/21

Published: The learning video Canvas

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

The learning video canvas supports the initial collection of ideas for creating a learning video. It also includes a template for a script and storyboard. It is developed by the Educational Technology team of TU Graz (Austria) as a service for teachers and course organisers at the MOOC platform iMooX.at and other learning videos as open educational resources (OER). The canvas is available under open license (and in German as well).

TU Graz (2021). Learning Video Canvas: Collection of Ideas for the Learning Video. Graz: TU Graz. Published under CC BY 4.0 International. URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.4624701, Researchgate: https://www.researchgate.net/publication/350650248_Learning_Video_Canvas_Collection_of_Ideas_for_the_Learning_Video

20Apr/21

Kleine Idee, große Wirkung: Die Erfolgsgeschichte von LEX – Lernen von Experten

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe heute an einer Online-Veranstaltung der DGFP teilgenommen. Shakil Awan von der Deutschen Telekom hat dort mit viel Engagement „sein“ Projekt vorgestellt: „LEX – Lernen von Experten“. Da mir die Folien der Präsentation nicht zur Verfügung stehen, verlinke ich hier auf ein Interview mit Shakil Awan. Dort heißt es über das Projekt:

„LEX ist ein internationales Mitarbeiternetzwerk mit rund 18.000 Mitgliedern, in dem Kolleg*innen ihr Wissen mit anderen Kolleg*innen teilen. Wir lernen voneinander – und das auf informelle Art und Weise. LEX basiert auf Freiwilligkeit, Engagement und Kollegialität. Das ist auch der entscheidende Unterschied zu anderen Lernangeboten.“

LEX ist Ende 2017 gestartet. Im heutigen Webinar hat uns Shakil Awan schrittweise durch die wichtigsten Bausteine der Lernplattform geführt: „Sessions“, „Experten“, „Exchange“, „Mentoring/ Coaching“, „Forum/ Marketplace“, „Videos“, „Local“, „News“ und „Library“. Ich denke, die Titel der meisten Bausteine deuten an, was hinter ihnen steckt. Hinter „Sessions“ verbirgt sich zum Beispiel ein umfangreicher Veranstaltungskalender mit einer langen Liste von Live-Online-Events, in denen Mitarbeitende ihre Themen vorstellen. Und bei 18.000 Nutzern ist der Kalender natürlich gut gefüllt. Andere Bausteine führen zu weiteren Austauschformaten: synchron, asynchron, bilateral, in verschiedenen Sprachen. Business- und Freizeit-Themen stehen oft nebeneinander.

In der anschließenden Diskussion berichtete der Initiator, was hinter der Erfolgsgeschichte von LEX steht. Ein „Kümmerer“, viel Begeisterung, wenig Vorgaben und Regeln, viel Vertrauen und Unterstützung. Bis heute kommen täglich NutzerInnen, Angebote, Aktivitäten und Schnittstellen hinzu. Auch das interne Community Management wurde in den letzten Monaten kräftig aufgestockt.

Wenn ich jetzt eine kurze Einordnung dieses Angebots versuche: LEX steht neben der klassischen Lernplattform des Unternehmens (aber beide Plattformen sind verlinkt!). Es wird als „informelle Lernplattform“ beschrieben und beworben. Dieses ungewöhnliche Etikett zeigt sehr schön, dass es daneben wahrscheinlich auch eine Plattform für das tägliche, soziale Netzwerken der Mitarbeitenden gibt, also einen Platz, wo jede/r schnell einen Link posten und teilen kann, wo man anderen Mitarbeitenden oder Themen folgt usw. (im heutigen Webinar wurden diese Aktivitäten nicht angesprochen).

Diese Spielfelder – also eine Lernplattform für das formale Lernen, eine informelle Lernplattform (wie LEX) und das interne soziale Netzwerk des Unternehmens – machen heute die Lernumgebung vieler (Groß-)Unternehmen aus. Hinzu kommen dann noch, nicht zu vergessen, die Ressourcen und Netzwerke im Internet.

Abschließend hier noch einige Zahlen, Daten & Fakten über LEX (pdf, Dez. 2020).
Winfried Ebner, Gespräch mit Shakil Awan, Blog.Telekom, 22. Dezember 2020

Bildquelle: Deutsche Telekom

20Apr/21

OneTab Plugin unterstützt das Management von vielen offenen Tabs/Seiten

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Der Artikel stellt die praktische Browser-Erweiterung OneTab vor. OneTab hilft nicht nur virtuellen Speicher zu sparen, sondern unterstützt auch das Verwalten vieler offener Tabs. Die aktuell offenen Tabs können als Liste gespeichert, in einem anderen Browser geladen oder für eine Zusammenarbeit über das Internet auch geteilt werden.

20Apr/21

OER-Produktion mit Lehrer/innen im Workshop: Auftrag und Ergebnisse

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Martin Ebner und ich haben in einer Lehrveranstaltung im Rahmen eines Studiengangs der PH OÖ versucht, OER nicht nur einzuführen, also z.B. warum es hilfreich ist, wo man es finden kann und was es mit den Lizenzen auf sich hat, sondern auch zu versuchen, OER direkt zu erstellen. In der fünfstündigen Online-Veranstaltung mit 32 Teilnehmer/innen an der PH NÖ haben Lehrkräfte aus berufsbildenden Schulen teilgenommen, die also schon ganz genau wissen, wie und welche Bildungsressourcen sie benötigen könnten. Nicht alle der Beiträge, die wir vorstellen werden, wurden tatsächlich innerhalb der 40-Minuten-Arbeitsphase erstellt, aber da es sich auch um den Arbeitsauftrag für die Lehrveranstaltung handelte, wurde daran dann weitergearbeitet. Als Impuls während der Weiterbildung hatten wir folgende drei Aufgaben bzw Links zur Verfügung gestellt:

Zwei Dinge die mir wichtig erscheinen: OER wird noch mal konkreter, wenn man es macht. Man erlebt auch, dass es nicht soo schwer ist. Und ich hoffe, dass auch dieses Gefühl entsteht: Ich habe was gemacht, was andere brauchen können.

Optimal wäre es natürlich, wenn man alles noch in die passendern OER-Repositorien bzw. Referatorien einspeisen könnte, hier fehlen noch ausreichend Strukturen und auch Zeit. Aber das wird schon! 😀

Einschränkend der Hinweis: Die Materialien die nach einer so kurzen Einführung tatsächlich unproblematisch und OER bzw. direkt veröffentlicht werden konnten, waren in der Minderzahl. Zwar wurden überall z.B. detalliert auf Quellen hingewiesen und deren CC-Lizenz, aber dass sich dadurch auch die eigene Lizenz für das Gesamtwerk verändern könnte – ist einfach schwierig. Und dass das Bild für die Lizenz weniger wichtig ist (zumindest bei der SA-Gruppe) als die URL ist auch nicht ganz eingänging. Und einige der FlickR-Bilder waren zunächst nicht offen lizenziert. Für Trainer/innen bedeutet das, dass es auch noch einiges zum „Nachputzen“ gibt, was aber bei uns kein Problem ist, da diese Arbeit Teil der Lehrveranstaltung und Lehrauftrags ist. Abgesehen davon, dass es das wert ist, weil so tatsächlich OER entsteht!

EInige Ergebnisse der Teilnehmer/innen präsentieren wir hier, später dann weitere Beiträge. Auch weil wir es feiern, dass es so gelungen ist, den Pool an OER zu vergrößern!

Arbeitsblatt zu „Piktogramme“ (unter CC BY 4.0 International) – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vTyKsAl0Sz86lhNol7xN62Bw9cOAItvKCKmzUE8lxTPYAL4v-dbFRumCTEkl7GA-J6uDfhYAKimJzg5/pub

Arbeitsblatt zu „Empfängeradresse“ (unter CC BY NC SA) – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vQg1NU3LBiHbvp3RaSE2r239EtJiMeg-4TJItnrS9h45iNtemSOca2Pk8c7g5oaWWshREUhX7w5whog/pub

Merkblatt zum Seriendruck mit Microsoft Word (unter CC BY) [siehe dazu Ausführungen in https://open-educational-resources.de/screenshots-richtig-nutzen/ ] – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vSu3tm9v9yXCNaAWoLhZ9mtC9R_C1OezbURBmZ3TE-PSlFzy8RMWXJu0mn0218aURj4rmp7p1VewBV_/pub

Arbeitsauftrag „Elevator Pitch“ – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vSTcLmuJLBkwXf-byWTK_k_8YptQBdoTh7u1xgVxUuRtr33ujLgFoTy1tjMfb7oTp9UHCeDQjg_9r6o/pub

Übungsaufgabe zu Filtern bei Photoshop – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vSvH9J5uIigl9n0fqq-PQMBGomLGchK_5MbxRfVHdQoTqNVwsdN9uPcMCVtLeuNOMGGlPrhh7txWfQp/pub

Arbeitsblatt zur Erstellung von Podcasts (mit Podcast über Podcast!) – https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vTXMvjTVMLQADrZPGDrKSjbUFIqdVPT2a91k23cHDO1Rk4rtmxUaDHhwc6H7ktOoCO6vs9InMSLya1-/pub

Übungen für Microsoft Word (Textverarbeitung – https://www.oercommons.org/courseware/lesson/78449

Im Folgenden Einbettungen bei FlickR, bitte jeweils Lizenzen und weitere Angaben beachten.

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Pro&Contra
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20Apr/21

Kommunikation und Kollaboration im virtuellen Raum

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein weiterer nützlicher Artikel, in dem verschiedene Möglichkeiten aufgezählt werden, um in Live-Online-Sessions nicht nur zu präsentieren und zuzuhören, sondern auch Feedback zu geben, zusammenzuarbeiten und sich zu vernetzen. Stichworte lauten unter anderem „Benutzernamen mit Tags versehen“, „Feedback-Icons“, „Feedback-Karten“, „Chatgewitter“ und „Whiteboard“. Er endet mit einem Ausblick auf neue virtuelle Räume, in denen wir uns als Avatare treffen und mit anderen austauschen.
Christina Bliss, wb-web, 19. April 2021

Bildquelle: Chris Montgomery (Unsplash)

19Apr/21

Der Lehrgang Hochschuldidaktik T3C startet in der 4. Runde!

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Im Oktober 2021 startet die dann 4. Runde eines nicht weniger wichtigen Themas: Der Lehrgang „Hochschullehrgang für Hochschuldidaktik T3C – Collaborating, Coaching & Constructing Knowledge“ – (Abschluss zur/zum Akademischer/Akademische Hochschuldidaktiker/in) beginnt wieder.

Aus der Beschreibung:

„Der Hochschullehrgang Hochschuldidaktik T3C (Teaching, Collaborating, Coaching & Constructing Knowledge in Higher Education), der in Kooperation zwischen der Pädagogischen Hochschule Kärnten -Viktor Frankl Hochschule und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein (Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck) entwickelt wurde, ist ein Blended-Learning-Lehrgang mit reduzierten Präsenzphasen und verstärkter Berücksichtigung neuer, digital gestützter Lehr- und Lernformen im Wege des Distance Learnings.

Neben der Vermittlung von Grundkompetenzen für die Planung, Gestaltung, Durchführung und Evaluation akademischer Lehre, die sich an den zwischen dem BMB und den Pädagogischen Hochschulen vereinbarten Leitlinien (März 2013) orientieren, sollen die AbsolventInnen zum didaktisch sinnvollen Einsatz neuer Lehr-/Lernformen sowie zur Vermittlung digitaler Lehrkompetenz an die Studierenden befähigt werden. Dies beinhaltet sowohl die Befähigung zur methodisch-didaktischen Konzeption von Distance Learning Phasen (offene und betreute Lernphasen) sowie die Begleitung von Fernstudien, bzw. berufsbegleitenden Studien mit Fernstudienanteilen (eModeration, eCoaching), wie sie konzeptuell für die Masterstudien im Rahmen der Pädagog/-innenbildung neu vorgesehen sind.“

Ich bin dort seit Beginn an für das Modul Bildungsforschung verantwortlich und freue mich, dass das Angebot so gut angenommen wird.