12Dez/17

Vortragsunterlagen: Making mit Kindern (Berlin, MINT Zukunftskonferenz 2017, 12.12.2017)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Auf der MINT Zukunftskonferenz 2017 unter dem Motto „MINT Quer – Potentiale der Crossdisziplinarität für die MINT Bildung“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gebe ich heute einen Input zum Making mit Kindern – und stelle konkrete Projekte, frei zugängliche Materialien, tolle Initiativen und natürlich auch DOIT vor.

Hier die Unterlagen – wenn es wiedermal nicht auf Anhieb klappt, bitte hier entlang: https://www.slideshare.net/sandra_slideshare/making-mit-kindern-minttagung-2017-berlin-12122017

 

11Dez/17

Erschienen: Kunst & Kabel hrsg. von Boy & Sieben – mit Interviewausschnitten zum pädagogischen Making

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Henrike Boy und Gerda Sieben haben mit „Kunst & Kabel“ einen wunderbaren Reader zu ihrem Projekt erstellt: „Konstruieren. Programmieren. Selbermachen. Bausteine für pädgogisches Making in der Jugendmedienarbeit und Ergebnisse aus dem Praxisforschungsprojekt „Fablab mobil““. Der einzige (!) Wermutstropfen ist, dass der wunderbar gestaltete Reader weder kostenfrei im Web zugänglich ist noch offen lizenziert sind – vieles hätte ich einfach so wie es ist gerne für Vorträge und co übernommen…

Und: Im Reader gibt es auch einen Ausschnitt aus der Abschlussarbeit von Lisa Mütsch die mich und andere – Henrike Boy, Michael Winter und Isabel Zorn – vor vielen Monaten mal zum Thema „Was ist pädagogisches Making“ befragt hat. 🙂

 

08Dez/17

Mein Wochenausklang: Dritte Orte

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Manchmal hört man einen Begriff ein paar Mal, aber weil er sich nicht umstandslos in das eigene Gedankengebäude einbauen lässt, lässt man ihn vorbeiziehen. So ging es mir mit dem „Dritten Ort“. Jetzt hat Christoph Köck auf Facebook einen Artikel von Aat Vos verlinkt mit dem einladenden Titel „Warum Bibliotheken ein Dritter Ort für alle werden sollten“. Den habe ich gelesen, bin neugierig geworden und noch eine Weile am Thema drangeblieben.

Nach einigen Klicks wusste ich, dass Ray Oldenburg, ein amerikanischer Soziologe, für den Begriff verantwortlich ist. Schon 1989 in „The Great Good Place“ unterscheidet er den „first place“ (unser Zuhause), den „second place“ (unseren Arbeitsplatz, das Büro) und eben die „third places“, Orte, an denen man zusammenkommt, sich zwanglos trifft und wohlfühlt. Als Beispiele für solche „third places“ werden immer wieder Cafés, Clubs, Büchereien und Bibliotheken genannt. Starbucks ist übrigens so ein „third place“, auf den viele Schreiber gerne verweisen. Auch Aat Vos in seinem Aufruf an die Bibliotheken.

Im Rahmen meiner Kurzrecherche bin ich dann auch auf Aufzählungen von Merkmalen von Third Places gestoßen. Zum Beispiel die Folgende, die Wikipedia Ray Oldenburg zuschreibt: „Free or inexpensive; Food and drink, while not essential, are important; Highly accessible: proximate for many (walking distance); Involve regulars – those who habitually congregate there; Welcoming and comfortable; Both new friends and old should be found there“.

Aber dann wird es in vielen Artikeln schnell bunt: Third Places sind mal „Orte des Analogen“, mal „Coworking Spaces“, mal „Orte des Transits“ oder gar virtuelle Third Places. Auch den „Vierten Ort“, eine Kombination aus 1,2 und 3, habe ich gefunden. Kurz: Viele fühlen sich offensichtlich eingeladen, den Begriff „Third Places“ mit ihren eigenen Ideen und Anliegen zu füllen. Was sicher auch damit zu tun hat, dass sein Ursprung noch in einer anderen Zeit, vor dem Internet und der Vernetzung, liegt.

Also denke ich einfach mal mit. Auf der einen Seite finde ich die Idee sehr charmant (aber wahrscheinlich ist „wichtig“ hier angebrachter), einen Ort in der Nachbarschaft zu haben, wo man hingehen kann, zwanglos und informell, um „draußen“ zu sein, in der Community und mit der Möglichkeit, sich auszutauschen. Und natürlich denke ich dabei auch an Volkshochschulen, Bibliotheken und Buchläden, zentrale Plätze. Ich wohne in Enkheim, einem Stadtteil am Rand von Frankfurt, und ich wüsste jetzt auf Anhieb nicht, wo in Fußnähe ein solcher Dritter Ort wäre. Ein Café und zwei Sportvereine kommen der Idee noch am nächsten. Aber ich will jetzt keinen Beitrag zur Stadt(teil)entwicklung schreiben.

Denn ich starte ja gedanklich meist beim Digitalen und überlege beim Stichwort „Dritte Orte“, dass gerade das tägliche Arbeiten im Netz, das Homeoffice, das Netzwerken, das Online-Kommunizieren und -Lernen, solche Dritte Orte immer wichtiger machen. Auch, um sich über Erfahrungen und Erlebnisse im digitalen Raum auszutauschen. MOOCs eingeschlossen. Ich kann und will das Stichwort jetzt hier nicht abschließen, sondern werde die Idee im neuen Jahr bei passender Gelegenheit wieder aufnehmen. Dritte Orte als Lernorte …

Bildquelle: Fabio Pozzebom/ABr (Wikipedia, CC BY 3.0 br)

08Dez/17

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der HS Niederrhein gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Ressort des Vizepräsidenten für Studium und Lehre ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Kooperationsprojekt „Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet-Niederrhein“ mit dem Schwerpunkt Mediendidaktiker/in oder Mediendesigner/in oder Instructional Designer/in E-Learning zu besetzen.

07Dez/17

„Lerner nicht wie Kinder behandeln“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Am 30. Januar 2018 hält Charles Jennings eine Keynote auf der LEARNTEC in Karlsruhe. Grund genug, ihn noch einmal nach dem 70:20:10-Konzept und der Rolle und Bedeutung des informellen Lernens am Arbeitsplatz zu befragen. Ich will an dieser Stelle nicht die Grundlagenarbeit von Charles Jennings zusammenfassen, die er in diesem Interview leistet, sondern picke mir einzelne Hinweise heraus:

– dass die meisten E-Learning-Angebote heute „noch viel zu contentlastig sind“;
– dass eine Verlagerung von „courses to resources“ notwendig ist, auf die „Unterstützung von Mitarbeitern in ihren täglichen Arbeitsabläufen“;
– dass soziale Netzwerke für Wissensarbeiter sehr wichtig sind;
– und dass die meisten Erwachsenen sehr wohl selbst wissen, welche Fähigkeiten sie benötigen.
Kirsten Seegmüller, Interview mit Charles Jennings, Haufe/ Redaktion wirtschaft+weiterbildung, 7. Dezember 2017